Der 17. Tag unserer Exkursion begann für die meisten schon um ca. 4:30 Uhr. Nach einem kurzen Aufenthalt unter der Dusche ging es ab zum nahrhaften Frühstück in die Hotellobby. Ein paar „Pancakes“ später wartete auch schon der Bus zum Flughafen auf uns. Die Sicherheitskontrollen waren dieses Mal recht schnell überstanden und es ging auf den Kurzstreckenflug Panama-Mexiko.
Der Flug hatte für die meisten die Dauer eines kurzen Nickerchens und endete recht entspannt am ersten Flughafen der Exkursion. Nach kurzem Abwarten, ob es dieses Mal alle durch den Zoll geschafft hatten, ging es weiter auf unseren Tagesausflug zu den schwimmenden Gärten von Mexiko.
Die U-Bahn Fahrt dorthin gestaltete sich äußerst abenteuerreich, da unser Fahrer wohl etwas im Verzug war und darum die Türen der U-Bahn so schnell öffnete und auch wieder schloss, dass es schwer war als Gruppe zusammen zu bleiben. Speziell Professor Holldorb erwies sich als äußerst geschickt beim Öffnen von geschlossenen U-Bahntüren…
Von der Endstation der Linie 2 „Tasqueña“ ging es weiter mit dem Bus nach „Xochimilco“, den besagten schwimmenden Gärten von Mexiko, einem sowohl bei Einheimischen wie Touristen beliebten Ausflugsziel. Die Anlage besteht aus künstlich angelegten Kanälen von etwa 150 km Länge mit künstlichen Inseln, auf denen ganzjährig allerhand Pflanzen angebaut werden können.
Nach den üblichen Verhandlungen über den Preis einer Bootstour inklusive Wegzehrung konnten wir die eindrucksvolle Anlage in Ruhe begutachten. Auch an diesem Tag war Mexiko mal wieder für eine Überraschung gut!
Nach einer kleinen Stärkung aus einer schwimmenden Küche, inklusive in den Kanälen gewaschenem Geschirr, traten wir auch schon wieder den Rückweg Richtung Stadtmitte an. Hier teilte sich die Gruppe Während die eine Hälfte die Ruhe des Flughafens vorzog, ließ es sich die andere nicht nehmen, unserer mexikanischen Stammkneipe dem „La Pata Negra“ in Condesa einen letzten Besuch abzustatten.
Pünktlich um 21:00 fanden sich dann doch alle auf dem Flughafen ein. Der Flug gestaltete sich für die wenigen unter uns, die leichte Flugangst hatten, etwas nervenaufreibend, da über dem Golf von Mexiko leichte Turbulenzen zu spüren waren.
Ansonsten verlief alles recht reibungslos, kurzer Zwischenstopp in Paris, die Ankunft in Frankfurt und das kurze Zittern, ob der letzte Zug nach Biberach noch zu erreichen sei. Um ca. 00:00 Uhr kamen wir schließlich mit dem letzten Zug in Biberach an.
Autor: Andreas Hauber


